Heute möchte ich eine Rückschau über die letzten 18 Monate meiner Kooperation mit Bernina schreiben. Vorneweg, es war mir ein Fest mit so einer tollen Nähmaschine wie es die B560 ist zu nähen, sie auszuprobieren und Unterschiede zu meinem günstigen Anfängermodell zu beobachten.
Begonnen hat meine Geschichte mit Bernina bei den #BerninaBloggerdays. Dort saß ich das erste Mal an so wertigen und ausgefeilten Nähmaschinen. Ich war damals schon mit der Einfädelhilfe überfordert. Und obwohl ich den Computer-Nähmaschinen kritisch gegenüberstand, war ich gleichzeitig von der vielen Technik und den scheinbar unendlichen Möglichkeiten fasziniert. Schon allein die Anzahl der verwendbaren Nähfüßchen ist beeindruckend. Die Nähmaschine von damals war ein B 790 und wie man so schön sagt, ein Wunder der Technik.
Ziemlich genau ein Jahr später packte ich meine neue Atelierprinzessin aus. In vielen Nähprojekten konnte ich einige der vielfältigen Gadgets testen und ausprobieren.
Nähtipps für Bernina Fans
Ich nutzte die Gelegenheit um einige Tutorials mit und über Zubehör Teile zu schreiben. Nachhaltig beeindruckt hat mich der BSR Fuß. Mit ihm ist das Freihandsticken nicht unbedingt leichter, doch die Stichlänge wird reguliert und gleichmäßig. Immer wieder übe ich gerne damit und besticke Nähstücke.
Eine besondere Herausforderung war für mich schon immer Jersey nähen. Die Bernina bietet 12 verschiedene Stiche für elastische Stoffe an, die ich natürlich ausprobiert habe. Daraus entstand der Mini-Guide über Jersey nähen mit der Nähmaschine. Dass der Artikel nicht nur für mich, sondern auch für viele Näherinnen ohne Overlock wichtig ist, zeigen mir die vielen Zugriffe darauf. Darüber freue ich mich natürlich sehr, denn ich denke, dass vieles mir einer Maschine machbar ist.
Als ich die Slipeinlagen aus Stoff nähte, freute ich mich riesig über die Gelegenheit, die unglaublich vielen schönen Stickstiche auszuprobieren. Mit Ihnen konnte ich die schlicht in weiß gehaltenen Einlagen hübsch – und treffend – besticken.
Besonders verliebt habe ich mich in die unterschiedlichen Nähfüße, die für jeden Zweck entworfen wurden. Hatte ich bis dahin alle Näharbeiten mit einem normalen Nähfuß und einem Reißverschlussfuß genäht (das geht auch wunderbar), konnte ich nun in die einzigartige Welt der Nähfüße abtauchen. Zum Beispiel gibt es den praktischen Paspelfuß. Mit ihm und seinen unterschiedlich hohen Fußkanten, wird die Paspel an Ort und Stelle gehalten. Auch beeindruckt hatte mich der Obertransportfuß #50. Hatte ich mir bisher mit Klebeband unter dem Nähfuß oder Butterbrotpapier weitergeholfen, konnte ich nun von einem kleinen Hightec-Fuß profitieren. Ich sage ja immer, es geht auch ohne, doch mit Spezialfuß läufts halt einfach eleganter und smoother.
Die Krönung meiner Atelierprinzessin kam schließlich mit Hilfe meiner lieben Praktikantin. Sie nähte ihr ein Prinzessinnenkleid erster Güte (und schrieb für Euch auch eine kostenlose Anleitung dazu). Jetzt erstrahlt die Atelierprinzessin nicht nur beim Nähen sondern auch, wenn sie sich ausruht und auf neue Nähprojekte wartet.
Fazit
Es war mir eine besondere Freude meine Bernina 560 zu testen. Ich möchte sie nicht mehr missen und freue mich jetzt schon auf weiter Experimente, Nähstunden und Herausforderungen. Wahrscheinlich werde ich mich mal an das Stickmodul wagen.
Wie sind Eure Erfahrungen mit Bernina? Seid Ihr auch zufrieden oder sogar begeisterte Nutzerinnen?
Herzliche Grüße, Anita
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Liebe Anita,
Ich habe eine B750 QE und bin restlos begeistert. Ja manche Dinge klappen nicht gleich und mit einer 9mm stichplatte schon gar nicht 😉 aber wenn man sich eine Hightech Maschine holt benötigt man noch ein wenig hervorragendes Zubehör und Übung. Ich will sie nicht missen ! Sie ist die Beste ! Wir kriegen alles hin und sticken kann sie auch ganz toll. Also ran ans sticken ! Das macht so Spaß !
Lg Simone
Liebe Simone,
ich freue mich, dass Du so glücklich und zufrieden mit Deiner Nähma bist! Ja, das Sticken steht definitiv auf meiner „werde ich unbedingt ausprobieren“ Liste. Allerliebste Grüße, Anita