Existenzgründung #8 – Zielsetzung 2015 – 6 hilfreiche Tipps

| 26.12.2014

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Vor zwei Wochen war ich bei einem Kurz-Seminar im Zibb Groß-Umstadt, indem es um das Thema Ziele setzen für das Jahr 2015 ging. Ich weiß ja nicht wie es Euch mit dem Thema geht, doch ich tu mich schwer in die Zukunft zu planen und mich im Vorraus festzulegen, also Pläne zuschmieden, die ich dann umsetzen „muss“.

Doch jedes Mal nachdem ich es gemacht habe, fühle ich mich gut. Ideen scheinen plötzlich erreichbar, Probleme lösen sich in Handlungen auf und ich werde oftmals durch kommende Wochen wie an einem durchsichtigen Faden gezogen.

Am Beispiel meiner erstellten Bild-Collage möchte ich Euch ein paar Mittel und Wege zeigen, wie Ihr für Euer Jahr 2015, egal ob privat oder beruflich, Ziele ermitteln und setzen könnt.

1. Ortswechsel

Mir tut es gut mich beim Pläne schmieden, nicht von meinen Alltagsgeschehen ablenken zu lassen. Deswegen hilft es mir für die Zielsetzung bzw. den Zeitplan einen anderen Ort aufzusuchen. Es kann auch hilfreich sein, jemanden dabei zu haben, der beratend tätig ist oder einfach nur einen davon ablenkt nicht in alten Denkmustern zu denken.

2. Ziele visualisieren

Entscheidend ist, die Ziele greifbar und sichtbar zu machen. Oft schieben wir in unserem Kopf viele Ideen von einer Ecke in die andere. So entsteht ein riesen Gewurschtel und wir wissen nicht an welchem Ende wir beginnen können. Indem Du sie visualisierst können einzelne Teile besser durchdacht und organisiert werden. Der Kopf wird frei für die Umsetzung und für neue Ziele 🙂

Also schreibe Deine Ziele auf, zeichne Bilder, mache Fotos, bastle eine Collage so wie ich das gemacht habe, oder wie kannst Du Deinen Gedanken und Ideen noch ausdruck Verleihen?

3. Kreativitätstechniken

Brainstorming

Schreibe alles was Dir zu Deinem Ziel einfällt auf ohne die Gedanken und Ideen zu bewerten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es total verrückt, langweilig, lustig, scheinbar unmöglich, einfach oder übertrieben erscheint. Es kann auch hilfreich sein, Themenfremde Menschen mit überlegen zu lassen, weil die oft andere spannende Ideen zu Deinem Thema haben.

Mindmapping

Ähnlich wie das Brainstorming wird beim Mindmapping alle Gedanken aufgeschrieben. Der Unterschied ist die visuelle Anordnung: Schreibe in die Mitte Dein Ziel. Jetzt überlegst Du, wie Du es erreichen kannst. Zeichne Arme oder Äste, die von Deinem Ziel abgehen und schreibe die Umsetzungsmöglichkeiten dazu. So entsteht eine große Verästelung also eine „Gehirn-Karte“.

Ziel-Collage

Das habe ich in dem Seminar gemacht. Schreibe Dein Ziel in die Mitte des Blattes. Blätter nun durch zahlreiche unterschidliche Zeitschriften, Zeitungen und Magazine. Ob Du es glaubst oder nicht, die Bilder und Worte werden Dich finden. Ich war am Schluss mehr als überrascht wie sich das Bild gestaltet hat UND ich war sehr zufrieden damit.

Noch viele weitere spannende Techniken und Gedanken zum Thema Zielsetzung kannst Du hier noch lesen: Ziele sicher erreichen

4. s.m.a.r.t.

Eine „smarte“ Zielformulierung ist hilfreich. Die Buchstaben stehen für „spezifisch, messbar, anspruchsvoll, realistisch und terminierbar„.

spezifisch: ein konkretes Ziel stecken: „Ich schreibe einen Blogartikel zum Thema „Zielsetzung“ bis zum 26.12.“

messbar: Zwischenschritte definieren oder Teilbereiche benennen: „Fotos bis zum 23.12, Text bis 26.12“

anspruchsvoll: damit es spannend und interessant bleibt: „Vorstellung von Kreativitätstechniken, die ich noch nicht kenne.“

realistisch: kann ich das Ziel in dieser Zeit und in der Größe erreichen?

terminierbar: in den Kalender eintragen und sich daran halten 🙂

5. Ziele sortieren in machbar und utopisch

Jetzt hast Du vielleicht einige Ziele zusammengetragen. Doch wie trennst Du die Spreu vom Weizen?

Lese Dir alle Ziele nochmal durch und prüfe während dem laut Vorlesen, wie sich der Gedanke anfühlt. Freust Du Dich über dieses Ziel oder grummelt Dein Bauch beim Gedanken daran?

Ist es realisierbar oder vielleicht doch zu abstrakt? Sortiere die scheinbar unmöglichen Ziele aus ABER werfe sie nicht weg, wer weiß, vielleicht ergibt sich doch nochmal die Möglichkeit der Umsetzung.

6. Ziele einordnen und gliedern

Ist es eher ein langfristiges oder ein kurzfristiges Ziel? Kannst Du Zielgruppen bilden? Und wenn ja, was lässt sich am leichtesten realisieren, was braucht mehr Engagement oder Energie? Verteile Teilpunkte (1.1, 1.2 etc.) um die Reihenfolge festzulegen.

Setze die Ziele in einen zeitlichen Kontext, also wenn es beispielsweise um Blogartikel schreiben geht, rutscht der Post über herbstliche Bastelideen weiter nach hinten, als der für Valentinstag. Für langfristige Ziele ist ein Jahreskalender sehr hilfreich und für kurzfristige ein Wochenkalender.

Ich wünsche Euch einen guten Jahreswechsel und ein spannendes, fröhliches und aufregendes Jahr 2015!

Anita

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  • Kommentar von Anita | 1.01.2015

    Hallo liebe Karin,

    danke für Deine Neujahrs-gedanken. Ich nehme mir auch nie etwas vor…denn ich weiß, dass sich der Alltag und das Leben die eignenen Ziele suchen…da muss ich gar nicht nachhelfen 🙂 Ja ein aufgeräumtes Zimmer, und noch besser Schränke, Schubladen und „Abstellecken“ tun auch meiner Seele gut. Momentan zerschnippel ich alle Stoffreste um die gefüllten Kisten zu leeren. Mal sehen was daraus werden wird.

    Ich wünsche Dir ein herrliches und gesundes neues Jahr!

    Liebe Grüße, Anita

  • Kommentar von Weidenhammer, karin | 1.01.2015

    Hallo Anita,
    für das Neue Jahr nehme ich mir ungern Sachen vor, denn ich plane nicht lange im Voraus, sondern eher kurzfristig.
    Dafür schreibe ich mir ganz unkreativ „Erledigungs-Zettel“, manchmal auch mit Wochentagen für mehr Nachdruck und Organisation.
    Ein guter Anfang(nicht nur zu Jahresbeginn) ist bei mir immer, mein Arbeitszimmer aufzuräumen, dann ist wieder Platz für überschaubare Ideen(leider habe ich das vor Weihnachten nur noch teilweise geschafft, deshalb jetzt auch zu Jahresbeginn fällig).
    Liebe Grüße
    Karin