Nähzeugkorb

| 13.11.2016

Naehkorb Schnittmuster und Naehanleitung
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Ebook Patin – Be inspired by Made by Schwabus

Eins meiner ersten Ebooks war der Nähzeugkorb. Ein praktisches Utensilo, in das sich allerlei Nähutensilien und Kurzwaren einpacken lassen. Damit schaffst Du Ordnung und hast auch bei Ausflügen zu Nähtreffs oder Deinem Nähkurs gleich alles dabei. Petra vom Blog Made by Schwabus hat die Nähanleitung getestet und wir konnten noch einige kleine Fehler ausgebessert. Schaut selbst, wie hübsch sie die Tasche genäht und bestickt hat. Im Interview erzählt sie über ihre Nähleidenschaft.

Wie heißt dein Blog und worüber schreibst du?

Ich blogge unter „Made by Schwabus“ und schreibe über meine Hobbys: das Nähen, Häkeln und was mir sonst noch so in den Sinn kommt, z.B. über Urlaubsziele oder Bauprojekte an unserem Haus.

Wie lebst du deine Kreativität aus? Was nähst du gerne?

Am liebsten nähe ich Kleidung, hauptsächlich für meine Kinder, aber auch ganz gerne mal für mich. Hin und wieder nähe ich auch für meine Patenkinder oder meinen Mann. Es gibt allerdings noch so viele tolle Sachen, die ich gerne nähen würde, wie z.B. Taschen, Patchworkdecken oder Stofftiere. Aber meine Zeit ist leider begrenzt und dann wird meistens das genäht, was gerade gewünscht oder benötigt wird. Die Ideen dazu finde ich oft im Internet, wenn ich durch verschiedene Blogs stöbere, bei Instagram oder auf Pinterest.

Welche Stoffe/Desginer magst Du? Welche Stoffe würdest du für dieses Ebook empfehlen?

Ich liebe die Stoffe von Lillestoff, vor allem weil es Bio-Stoffe sind und weil die Qualität einfach top ist. Auch haben sich deren Designs in eine ganz tolle Richtung entwickelt: es gibt mittlerweile viel für Jungs (auch größere) und seit einiger Zeit auch für Erwachsene. Für meinen Geldbeutel ist das allerdings gar nicht optimal.

Bei den Designer bin ich riesen Fan von Lila Lotta, Hamburger Liebe und Tante Ema. Es gibt kaum ein Design das mir dort nicht gefällt.

Für die Nähtasche würde ich auf jeden Fall feste Stoffe empfehlen, z.B. Jeans, Cord, Canvas oder spezielle Taschenstoffe. Diese geben der Tasche den nötigen Stand. Auch würde ich unbedingt beim Vlies auf Schabrackeneinlage (H320) oder Volumenvlies (H630/640) zurückgreifen. Ich habe normales Vlies genommen und finde das zu dünn.

Was war das Besondere (schwer oder einfach zu nähen, schönes Ergebnis etc.) an diesem Ebook bzw. am Nähstück?

Schwierigkeiten hatte ich beim Einnähen der inneren Taschen. Irgendwie hatte ich einen Knoten im Kopf und hab nicht kapiert, wie die große und kleine (Innen)Tasche angenäht werden soll. Vor allem wegen den Falten. Das hat mich fast ein paar graue Haare gekostet. Letztendlich hab ich es einfach genäht, wie ich mir das so dachte und es hat wunderbar geklappt.

Was möchtest du in der Bloggernähwelt noch erleben?

Mmmh, eine etwas schwierige Frage. Aber was ich gerne mal machen würde, wäre an einem Bloggertreffen teilnehmen. Bisher scheiterte dies immer wieder an der Zeit.

Welche Näh-Tipps, Bücher oder Blogs haben deinem Können einen riesigen Schubs gegeben?

Am meisten gelernt habe ich in meinen beiden Nähkursen, die ich jeweils bei einer Schneiderin belegt habe. In so einem Kurs hat man immer einen Ansprechpartner, der sich auskennt und den man direkt fragen kann. Die Probleme oder Nähschritte können direkt am Objekt besprochen und gelöst werden. Zudem hab ich eine BURDA-Nähschule in meinem Schrank liegen, in der ich immer wieder gerne Fachbegriffe oder Nähtechniken nachschlage.

Wie stellst du dir die perfekte Näh-Zeit vor?

Die perfekte Nähzeit ist für mich tagsüber, wenn die Kinder in der Schule oder anderweitig beschäftigt sind. Dann kann ich mich ganz in Ruhe aufs Nähen konzentrieren und hab auch genug Tageslicht. Leider kommt diese Zeit ganz selten bis kaum vor. Daher nähe ich meistens abends, was für mich oft ermüdend ist. Hin und wieder versuche ich auch mal am Wochenende etwas Nähzeit für mich abzuzwacken, aber dann kommt auch gerne das schlechte Gewissen meiner Familie gegenüber.

Tja, es ist nicht immer ganz einfach, Beruf, Familie und Hobby unter einen Hut zu bekommen.

Zum Glück gibt es da die gelegentlichen Treffen mit Nähfreundinnen. Da gibt es ausreichend Zeit zum Nähen, Quatschen und Austauschen. Das ist wirklich super und kann ich jedem empfehlen. Es macht einfach Spass, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Seit ein paar Jahren veranstalten wir auch zweimal jährlich ein Nähwochenende. Das ist immer ein Highlight auf den ich mich schon Monate vorher freue. Im September ist es bereits wieder soweit.

Dein letztes Wort:

Nähen ist ein tolles Hobby, das viel Freude macht und das ich schon viele Jahre gerne ausführe. Dieses Glücksgefühl, wenn ein Projekt beendet ist, ist für mich einfach unbeschreiblich. Zudem bin ich sehr dankbar, dass mein Mann und meine Familie mich in diesem Hobby immer unterstützt und auch bestärkt, wenn es mal nicht ganz so klappt. Und auch immer wieder großzügig wegschaut, wenn das Chaos im Haus wegen dem Nähen mal etwas überhandnimmt.

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