Heartbreaking: herzlicher Christbaumschmuck

, | 27.11.2016

Herzennähen Weinachtsanhänger frau hein
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Liebe ist die Antwort.

Einbisschen pathetisch und doch so wahr. Ich freue mich sehr über den wunderbaren Gastbeitrag von Andrea alias frau hein. Ich schätze ihren Nähstil sehr und freue mich, dass sie uns zu meinem kostenlosen Schnittmuster „Herzenssache“ ein hübsches freebie für das Weihnachtsfest (oder als Hängedeko daheim) gezaubert hat.

Vor ein paar Monaten suchte Frau Scheiner Paten für ihre Ebooks, die alle nach und nach überarbeitet werden. Das sind wirklich ganz schön viele, aber trotzdem waren nur noch eine Handvoll übrig, als ich die Aktion bemerkte. Ich entschied mich für die „Herzenssache“, ein Freebook. Und während ich meine Herzen nähte, dachte ich – wahrscheinlich wegen der Stoffwahl aus Schurwolle – dass sich die Herzen als kleine Version prima als Weihnachts(baum)-Anhänger machen würden…

Material:

  • Stoffreste
  • Nadel, Garn
  • Perlen, Webbänder etc. zum Verzieren
  • Stickgarn und passende Nadeln
  • dünne Webbänder oder dickere Nylonschnur zum aufhängen

Anleitung

Als erstes habe ich mir Vorlagen erstellt. Dazu habe ich halbe Herzen gezeichnet, diese ausgeschnitten und wiederum gespiegelt abgepaust, so dass ein ganzes, symmetrisches Herz entsteht.

Dieses Schnittmuster habe ich nun aus Stoff ausgeschnitten – teilweise mit einer kleinen Nahtzugabe (Bild 1), teilweise ohne – wenn nicht gewendet werden muss. Ich hatte dicken Schurwolle-Stoff, der toll zum Winterthema passt, aber grundsätzlich können hier alle Stofffetzen aus der Restekiste genutzt werden – es muss ja kein Farbthema haben, ganz bunt finde ich einen Weihnachtsbaum auch toll!

Die Stoffe/ Herzen werden ganz normal nach der Herzenssache-Anleitung gearbeitet. Verzierungen werden am besten vor dem Zusammennähen angebracht.
In Bild 2 seht ihr, dass ich die 2 Stoffe mit einem einfachen Geradstich zusammen genäht habe und eine kleine (ich empfehle mind. 3 cm, sonst wird es zu fummelig) Wendeöffnung gelassen habe. Jetzt ist wie immer wichtig, vor allem die Ecke zwischen den Rundungen vorsichtig einzuschneiden, damit es nicht knubbelig wird.

Wer ein Webband zum aufhängen einnähen möchte, muss natürlich VOR dem Zusammennähen das Band einlegen und so fixieren, dass es beim Nähen nicht verrutscht. Ich habe es gefaltet und mit einer Nadel fixiert. Achtung: das Band richtig rum falten, so dass die schöne Seite außen liegt. (Bild 3 und 4)

Alternativ kann man die Herzen auch per Hand zusammen nähen und kurz vor Ende die Füllwatte rein stopfen. (Bild 5) Das kann man auch gut zusammen mit größeren Kindern machen. Etwas kniffliger aber sehr schön ich eine Randeinfassung mit dem Applikationsstich, wie man es manchmal bei Wolldecken sieht (Bild 6). Wenn man in beiden Varianten oben in der Mitte startet und ein langes Ende lässt, kann man dies zum Schluß sogar als Aufhängung benutzen.

Verzieren kann man die Herzchen z.B. mit Stickgarn oder Perlen. (Bild 7 und 8) Dies kann man vor oder nach dem Zusammennähen machen – ich habe es vorher getan. Generell kann man hier seiner Fantasie freien Lauf lassen und alles machen – ich habe mich für Anfangsbuchstaben der Familienmitglieder entschieden, und das Heiligabend-Datum. Aber man könnte ja auch Sternchen sticken, Gesichter oder die Jahreszahl – und dann kommt jedes Jahr ein neues Herz dazu.

Bei allen Herzen ohne eingenähtes oder angesticktes Band nun schnell noch ein Band annähen (Bild 8) – ich habe durchsichtige Nylonschnur benutzt, mit dem man auch Perlenketten auffädelt. Hier aber mindestens eine Stärke von 0,25 nehmen. (Ich habe nur meine 0,15er Schnur gefunden. Diese hält auch, aber reißt schneller – z.B. wenn man die Anhänger über die pieksigen Tannenzweige fummelt.) Einfach auf eine Nadel auffädeln, oben durch die Mitte pieksen, zusammenknoten und FERTIG!

Die kleinen Herzen können an den Baum, Äste oder sonstige Deko gehängt werden, aber auch als Geschenkanhänger dienen.

Viel Spaß mit eurer Herzenssache!

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