Interview Start Up Make Happy Stuff

, | 17.09.2015

Make happy stuff
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DIY Start Up – von der Idee zum Erfolg – etablierte Labels erzählen

Heute stelle ich Euch Karen und ihren Stoff-Onlineshop „MakeHappyStuff“ vor. Karen hat vor relativ kurzer Zeit Ihr Unternehmen gegründet. Ich freue mich sehr, eine mutige junge Frau interviewen zu dürfen.

Neben dem Onlineshop schreibt Karen auf ihrem Blog einfache, schöne und witzige Diy- und Nähprojekte, die zum Nachbasteln einladen. Die Fotos im Artikel zeigen drei der schönen Ideen.

Das Interview

Make Happy Stuff interview

Wortspiel (vervollständige den Satz:)

Aller Anfang ist…immer da, wenn Du ihn brauchst.

Werdegang:

Wie war Deine Ausgangssituation?

Ich gehörte nie zu denjenigen, die einen genauen beruflichen Plan hatten, da ich immer sehr vielseitig interessiert war. So war ich mir schon bei der Wahl meines Studiums nicht ganz sicher. Letztendlich habe ich Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen studiert. Bereits nach dem Studium schlug ich beruflich eine andere Richtung ein und arbeitete als Projektmanagerin in einer Werbeagentur. Doch irgendwann merkte ich, dass es das nicht sein kann und ich nicht mehr glücklich in meinem Job war. Ich wollte etwas tun, das ich mit meiner Leidenschaft und meiner Kreativität verbinden konnte.

Mit dem Nähen habe ich während der Schulzeit angefangen, etwa mit 14 und dann mal mehr und mal weniger genäht. Vor allem während meines Studiums habe ich sehr viel genäht und wieder aufgehört als ich anfing zu arbeiten. Für mich war die Gründung also einerseits ein Schritt in eine ganz neue Richtung, aber andererseits auch zurück zu etwas, das mir wichtig war und immer viel Freude bereitet hat.

Die Idee für den Shop stand aber nicht sofort. Klar war nur, dass es online sein soll und mit Nähen zu tun haben wird. Eigentlich wollte ich erst einmal auf Weltreise gehen und mir klar werden was ich möchte. Vorher wollte ich aber auf die DNX (Digitale Nomaden Konferenz) in Berlin, um mich mit Leuten auszutauschen, die ihr Geld online verdienen und diesen Schritt bereits gegangen sind. Dort habe ich meine heutigen Co-Founder kennengelernt und die Idee für den Shop entstand. So ist das eben mit den Plänen …

Hast Du Deine Selbständigkeit alleine aufgezogen oder im Team?

Ich habe noch 3 Co-Founder. Einige glückliche Zufälle sind zusammengekommen und ich durfte tolle Menschen kennenlernen, die mich bei dem ganzen Vorhaben und der Gründung sehr unterstützt haben.

Was hat sich im Laufe Deiner Selbstständigkeit verändert?

Ich stehe noch ganz am Anfang, daher wird sich das alles erst mit der Zeit zeigen. Aber die erste Herausforderung für mich war ganz klar die Selbstorganisation. Wenn man eben keinen Chef mehr im Nacken hat, der einem sagt was man zu tun hat. Es gab Tage, da war meine To-Do-Liste so lang, dass ich gar nicht wusste wo ich anfangen sollte und stattdessen was ganz anderes gemacht habe. Ich habe mich anfangs oft selbst wahnsinnig blockiert. Manchmal muss man den Kopf einfach ausschalten und irgendwo anfangen.

Hast Du noch unerfüllte Träume?

Ja, unerfüllte Träume habe ich noch. Einige! Sowohl privat als auch beruflich. Aber Träume sind so wichtig, denn so hat man immer ein Ziel auf das man hinarbeitet und das man nicht aus den Augen verlieren sollte.

Finanzierung:

Ich habe keine Finanzierungshilfen in Anspruch genommen. Da ich aber schon seit meiner Schulzeit von einer Weltreise träume, hatte ich genug Zeit um zu sparen. Zwar ist es keine Weltreise geworden, dafür aber meine ganz persönliche Reise.

Was ist Dir für Deine Onlinepräsenz wichtig?

Mir persönlich ist es online sehr wichtig für meine Kunden greifbar und vor allem da zu sein. Sie sollen sehen wer hinter MakeHappyStuff steht, und dass ich genauso ein Mensch bin, der tut was er liebt und versucht zu überleben wie jeder andere auch. Daher gibt es im Blog oder bei Instagram auch immer wieder etwas aus meinem Privatleben zu sehen. Mir ist es wichtig authentisch zu sein. So sind auch die Ideen oder Anleitungen, die ich zeige, nur für Dinge, die ich selbst genauso auch tragen oder nutzen würde.

3 Best off Tipps:

– Behalte Dein Ziel vor Augen und gib nicht auf. Es gibt einen Grund wieso Du diesen Weg gewählt hast.

– Denk nicht zu viel nach. Alles kommt anders als Du denkst!

– Fang einfach an. Der Rest ergibt sich von alleine.

Geht noch was?

Wie schätzt Du Deinen Erfolg auf Deiner ganz persönlichen Skala ein?

Persönlich bin ich sehr gewachsen. Ich habe mich weiterentwickelt und viel gelernt. Außerdem habe ich gemerkt was in mir steckt und was ein starker Wille schaffen kann. Es hat viel Mut und schlaflose Nächte erfordert alles aufzugeben und diesen Weg einzuschlagen, aber selbst wenn ich scheitern sollte werde ich nicht bereuen es versucht zu haben und diese Erfahrung gemacht zu haben.

Zukunft in 5 Jahren:

Beruflich hoffentlich immer noch bei MakeHappyStuff. Aber um ehrlich zu sein, heute vor 5 Jahren habe ich noch studiert und habe mich sicher nicht da gesehen wo ich heute bin. Ich bin offen und lasse mich überraschen was die Zukunft noch so für mich bereithält.

Hier findest Du alle wichtigen Links zu MakeHappyStuff:

Shop, und Facebook.

Liebe Karen, ganz herzlichen Dank für Dein offenes Interview! Ich wünsche Dir ganz viel Glück und Erfolg für Deinen Stoffhandel!!!

Herzlich, Anita

 

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