Die Bernina 560 – meine Atelierprinzessin {Werbung}

, | 09.05.2017

Bernina 560 Naehmaschine testen
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Plötzlich war sie da. In ihrem braunen Verpackungskleid. Wie es oft so ist, hatte ich erstmal keine Zeit mich liebevoll um meine neue Mitbewohnerin, oder soll ich sagen, Atelierprinzessin, zu kümmern. Ich wollte sie ja nicht einfach auspacken und hinstellen. Nein, die Anwesenheit, ihr Einzug, musste zelebriert werden.

So überwand ich meine „Instastory“-Scheu und gab mich schließlich am dritten Tag dem „Unboxing“ – also Auspacken – hin. Die Instagram Nutzerinnen konnten mich dabei begleiten. Wow, was für ein Gefühl! Meine Bernina 560! Meine neue Nähmaschine! Mein neues Spielzeug ♥

Und ja, auch, mein Weg aus der Komfortzone, aus der günstige-Nähmaschinen-versteht-doch-jedes-Kind-Haltung in das wieso-leuchtet-da-ne-rote-Lampe-Stirn-runzeln. Ich, die bisher mit einer wirklich günstigen Haushaltsnähmaschine alle Projekte bestritten hatte und auch wirklich jedes Material darunter durchziehen konnte, konnte mich noch gut erinnern, wie ich bei einigen Events wie z.B. den Bernina Bloggerdays vor der Maschine saß und hilflos mit der Einfädelhilfe versuchte den Faden in die Nadel zu manövrieren.

Bernina 560 Naehmaschine testen Nadel einfaedeln

 

Bernina, da werden Sie geholfen

Wie sich herausstellte, waren meine Ängste völlig unberechtigt. Erstmal fiel mir das dicke Nutzerhandbuch in die Hände. Was für ein Brummer! Dort wird genauestens beschrieben, wie das Maschinchen funktioniert. Dann gibt es auf dem Farb- und Touchdisplay (juhuuu) die unterschiedlichsten Tutorials und den Nähberater. Zum Beispiel habe ich gleich das Einfädel-Tutorial gelesen, und – Überraschung – die Einfädelhilfe hat auf Anhieb funktioniert.

Der Nähberater enthält Tipps zum praktischen Nähen. Sie werden in die unterschiedlichsten Stoffarten eingeteilt. So findet die Nutzerin, also ich, alle Infos gut sortiert zu den Themen Reißverschlussfuß, Stichwahl, Nähfußwahl etc. Ich war beeindruckt. Meine Angst, die B 560 nicht zu verstehen, verpuffte wie ein heißer F… – Feenstaub.

Ja, ich kann sogar sagen, dass sich einige Funktionen intuitiv bedienen lassen. Und obwohl ich sehr dankbar bin, so ein Meisterwerk der Technik haben zu dürfen, bin ich um jede bekannte manuelle Einstellung dankbar 😉. Das ist zum Beispiel die mechanische Nähfüßchen Halterung oder die drei (!) Fadenabschneider.

Hatte ich schon die Online Videos erwähnt? Nein, denn zum Anschauen bin ich noch gar nicht gekommen. Bei jedem Maschinentyp gibt es die Rubrik Videos. Das heißt alle Handbuch-Phobiker kommen auch auf ihre Kosten.

Bernina 560 Naehmaschine testen Fusspedal

Das Kabel am Fußpedal lässt sich aufwickeln, damit es in der Länge angepasst werden kann.

Bernina 560 Naehmaschine testen Nähfuss Schrank

Im Miniaturschränkchen finden die Nähfüßchen und andere Werkzeuge ihren Platz.

Das erste Mal nähen

Bernina 560 Naehmaschine testen

Jetzt wollte ich endlich starten. Die Bernina 560, nein, meine Bernina, sollte auf Herz und Nieren getestet werden. Also begann ich ganz heldenhaft mit dem Unterfaden aufspulen. Ah, das kam mir doch bekannt vor, die Spule aufstecken und den Faden einspannen. Ahja, die Maschine musste ich noch einschalten, da hinten. Und kaum, dass ich begann zu denken „Was muss ich jetzt machen?“ raste die Spule los. Ich habe mich wirklich erschreckt und im nächsten Moment gelacht. Computernähmaschine halt.

Mein Testnähobjekt sollte ein neues Portemonnaie aus SnapPap für mich sein. Natürlich wollte ich gleich testen, wie mit der B 560 das Stichbild sein würde und wie gut sie mehrere Lagen SnapPap nähen würde. Ich wollte außerdem die Stickstiche für die Außenseite ausprobieren.

Bernina 560 Naehmaschine testen Nähfuss 5a

Los ging es. Nach dem Zuschneiden überlegte ich, welche der mitgelieferten Nähfüße mir helfen würden. Und tatsächlich passten gleich zwei für die bevorstehenden Anforderungen. Der Blindstichfuß #5 hat eine Führungshilfe, so dass insbesondere knapp kantig genähte Nähte sehr akkurat und mit einem einheitlichen Abstand genäht werden können. Genau die richtige Hilfe für die vielen knapp kantigen Nähte am Portemonnaie.

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Der zweite Fuß war der offene Stickfuß #20C. Mit ihm konnte ich bis zu einer Breite von 9 mm die Zierstiche auf die Außenseite des Portemonnaies nähen. Das ist sehr breit, üblich sind 5,5 mm Breite, und ich freute mich sehr über diese Besonderheit an der B 560. Mit dem Nähfuß #20C konnte ich schöne vorprogrammierte Stickereien sticken. In die Mitte habe ich ein Lochmuster ohne Faden gestickt. Das hat dem Computer nicht so gut gefallen, doch ich habe mich durchgesetzt.

Zugegeben, bisher dachte ich auch immer, dass Nähfüßchen zu wechseln unnötig ist. Doch ich merke, wie gut ich die unterschiedlichen Funktionen der Füßchen für meine Bedürfnisse einsetzen kann.

 

Fazit

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Also, ich finde meine neue Mitbewohnerin großartig und freue mich auf viele gemeinsame Nähstunden mit ihr. Die ganz genauen Detail-Infos zur Bernina 560 findet Ihr auf der Bernina Seite. Gerne beantworte ich Euch auch Fragen zu meiner Prinzessin.

Habt Ihr auch eine Bernina? Mit welchen Nähmaschinen habt Ihr gute Erfahrungen gemacht? Vielleicht gibt es auch ein Thema, dass Euch interessiert. Schreibt das doch in die Kommentare und ich übernehme es gerne für zukünftige Beiträge.

Happy Sewing ♥

Anita

 

Info: Mir wurde die Bernina B 560 im Zuge einer Kooperation zur Verfügung gestellt. Ich freue mich sie zu testen und die unterschiedlichsten Funktionen und Nähfüße auszuprobieren. Das heißt, Ihr werdet hin und wieder hier im Blog von meiner Atelierprinzessin lesen.

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Linkparty: Handmade on Tuesday, Dienstagsdinge

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  • Kommentar von Gabriele von Conga-Bären | 10.05.2017

    Herzlichen Glückwunsch zu deiner Adeligen 😉 Ich habe auch schon 1,5 Jahren eine Bernina u. bin immer noch zufrieden.
    Na dann viel Spaß u. Freude beim Nähen.
    Gruß Gabriele

    • Kommentar von Anita | 10.05.2017

      Hallo Gabriele,
      vielen Dank! Ja, ich erhoffe mir auch eine langjährige Freundschaft mit ihr 🙂
      Wünsche Dir ebensolche schöne Nähstunden!
      Liebe Grüße, Anita

  • Kommentar von Elli | 10.05.2017

    Hallöchen Anita,
    schön zu hören, dass die Bernina so einfach bedient werden kann. Da hatte ich bisher immer noch ein bisschen Bammel. Ich werde demnächst mal zu meiner NäMa Händlerin gehen und sie mir mal zeigen lassen 😊
    Ich freue mich für dich und bin gespannt auf weitere Berichte.

    Dein letztes Bild finde ich richtig cool und eine witzige Idee 😉
    Gruß Elli

    • Kommentar von Anita | 10.05.2017

      Liebe Elli,
      ja, so eine Computerbetriebene Nähmaschine kann schon einschüchtern. Doch wie schon gesagt, bin ich mittlerweile sehr froh meine Bedenken überwunden zu haben.
      Viel Spass bei der Vorführung 🙂
      Liebe Grüße, Anita

  • Kommentar von Katja | 9.05.2017

    Herzlichen Glückwunsch zur Atelierprinzessin – gute Namenswahl, denn die kreative Königin in Deinem Reich bist ja immer noch Du! 😉

    Ganz viel Freude und viele Nähstunden wünsch ich Dir der neuen Maschine. Und: Ich mag das letzte Foto, da sieht man Dir die Freude über die Gute so richtig an!

    Have fun!
    Alles Liebe,
    Katja

    • Kommentar von Anita | 9.05.2017

      LIebe Katja,
      Deine Wortwahl bringt mich zum Schmunzeln. Dankeschön ♥ Ich empfinde ja das letzte Foto nicht ganz so fröhlich, doch ich freue mich, dass das nur ich so sehe 😉
      Allerliebste Grüße, Anita